Am Donnerstag, den 28. Februar 2013, hatten die Verantwortlichen des Einsatzzentrums Düdelingen zu ihrem Jahresrückblick auf 2012 geladen. Neben Bürgermeister Alex Bodry sowie dem gesamten Schöffenkollegium, wohnten auch Vertreter der umliegenden Einsatzzentren und Wehren sowie Michel Feider, Direktor der Rettungsdienstverwaltung, dem Rücklick bei, ebenso wie Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo. Zenterchef Alain Becker ging in seiner Begrüßung unter anderem auf das interne Reglement des CID ein. Rettungsdienst und Feuerwehr verstünden sich nicht mehr als Vereinsstruktur, sondern viel mehr als Dienstleister, ohne dabei aber das gemeinschaftliche Vereinsleben aus dem Auge zu verlieren. Im Rahmen dieser Umorganisation der Statuten wurde auch die Generalversammlung durch den „Bilan“ ersetzt.

Bezüglich der Einsätze des CID ist eine Zunahme um 6% zum Vorjahr zu verzeichnen, wobei 2089 Einsätze auf den Rettungsdienst und 310 Einsätze auf die Feuerwehr entfallen. Alain Becker betonte hierbei, wie wichtig eine gute und reibungslose Zusammenarbeit dieser beiden Dienste nicht nur im Notfall sei. Auch wenn unter der Woche größtenteils hauptamtliche Mitarbeiter die Rettungsmittel besetzten, so geschieht dies nachts sowie an Sonn- und Feiertagen nach wie vor durch Ehreamtliche und darauf sei man stolz.

Neben den lokalen Einsätzen ist Düdelingen Standort eines Einsatzleitwagens (ELW), der bei Großeinsätzen im Süd-Osten des Landes eingesetzt wird, eines Infektionstransporters (IRTW), sowie eines Fahrzeuges, das mit medizinischem Material beladen ist (Support médical), das bei Großschadenslagen unterstützend eingesetzt wird.

Henri Glesener, Kommandant der Düdelinger Wehr, hob seinerseits besonders die präventive Arbeit der Feuerwehr hervor und betonte, dass bei 37 von 39 Bränden keine Brandausbreitung ab dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute mehr zu verzeichnen war. 271 der insgesamt 310 Einsätze waren von technischer Natur.

Nachdem Sekretär Roby Goergen die vielfältigen Aktivitäten des CID vorgestellt hatte, erhielten die Anwesenden einen kurzen Einblick in die Arbeitsgruppe, die sich um die medizinische Logistik innerhalb des CID kümmert. Anschließend stellte Aurélien Ternat, einer der fünf Betreuer der Jugendfeuerwehr, kurz die Aktivitäten des Nachwuchses dar.

Abgeschlossen wurde der Abend von einer Fotoshow, die die prägnantesten Momente aus dem vergangenen Jahr zeigte und dabei einen gelungenen Mix aus Einsätzen, Fortbildungen und lustigen Momenten bot.

  • Autor: CID.lu
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